Evangelische Kirchengemeinde Müncheberger Land
 

Aktuelles


Am 1. März beginnt Juliane Bach ihr Gemeindevikariat  bei uns.


Liebe Gemeindemitglieder,

heute möchte ich mich Ihnen erst einmal vorstellen: mein Name ist Juliane Bach und ich bin Vi-Karin! – Kleiner Scherz ;)

Ich bin zwar nicht wie Karin, aber auf dem Weg dorthin – denn ich befinde mich in der Ausbildung zur Pfarrerin!

Ab 1. März werde ich Karin Bertheau in vielen Bereichen des Gemeindelebens begleiten, ihr zur Seite stehen, beobachten, mich ausprobieren und viel Neues lernen. Besonders bin ich auf die Begegnungen verschiedenster Art gespannt, auf Menschen und ihre Geschichten und auf den gemeinsamen Austausch. 

Aber zunächst einmal weiter zu mir: fangen wir von vorne an! Ich wurde am 27.12.1987 in Berlin-Pankow geboren. Dort bin ich auch aufgewachsen. Meine Familie hatte schon seit zwei Generationen keinen Bezug mehr zur Kirche. Dementsprechend bin ich auch nie enger mit Religion und Kirche in Berührung gekommen. Dies änderte sich erst nach meiner Schulzeit im Jahr 2007, allerdings über ein paar Umwege…

Nach meinem Abitur im selben Jahr orientierte ich mich zunächst und habe kleinere Jobs und Praktika gemacht; ich war sehr kunstinteressiert und hatte auch ein gewisses Talent. Über Bekannte gelangte ich nach Buckow in der Märkischen Schweiz und fragte bei verschiedenen Künstlern der Gemeinschaft „KöZwölf“ an, ob ich bei ihnen ein Praktikum absolvieren dürfe. Ein Holzgestalter aus der Niederlausitz willigte ein und so verschlug es mich im Herbst 2007 in den Süden Brandenburgs. Seine Frau ist Pfarrerin und ich lebte dort bei ihnen im Pfarrhaus und arbeitete mit ihm an verschiedenen Projekten. Im Alltag merkte ich jedoch, dass das Künstlerdasein nicht so recht meins ist, dafür faszinierte mich die Arbeit der Pfarrerin!  

Sowohl ihre Person als auch die tägliche Arbeit mit verschiedenen Altersgruppen, Aufgabenbereichen und das gemeinsame Begehen von einschneidenden Lebensereignissen interessierten mich sehr. Wir sprachen viel miteinander, ich befragte sie über die Kirche, die Bibel und ihren Glauben. Das alles hat mich im Inneren sehr bewegt. Am 24.12.2007 ließ ich mich in einer kleinen Kirche in Sedlitz taufen. 

Mein Weg mit Gott nahm also seinen Anfang. Ich beschloss, ab dem folgenden Sommer Theologie zu studieren, um mich noch tiefer mit den in mir aufgebrochenen Fragen auseinandersetzen zu können.

Begonnen habe ich mein Studium in Halle/Saale und blieb dort vier Jahre. Ich habe dort eine sehr schöne Zeit verlebt und viele spannende Begegnungen und Ereignisse von da prägten mich und meinen Glauben nachhaltig. Ich schloss dann ein einjähriges Auslandsstudium an einer kleinen internationalen Hochschule in Norwegen (Stavanger) an, wo ich mit den unterschiedlichsten Menschen und Kulturen in Kontakt kam. Ebenso konnte ich Einblicke in die skandinavische lutherische Kirche gewinnen.

Im Herbst 2013 unterbrach ich mein Studium für eine gewisse Zeit, da ich mit meinem Sohn Amil beschenkt wurde. Nun ist er mittlerweile sechs Jahre alt und wird im Sommer eingeschult.

Die letzte Etappe meines Studiums absolvierte ich in Berlin und im Herbst 2019 startete die Ausbildung zur Pfarrerin, beginnend mit sechs Monaten Schulvikariat. Und nun bin ich hier!

Und ich freue mich sehr auf persönliche Gespräche mit Ihnen, in denen wir unser gegenseitiges Kennenlernen vertiefen können.

 

Ihre Juliane Bach 





Eine lang ersehnte Premiere 
Viele Jahre war die Orgel im Müncheberger Ortsteil Hoppegarten nur noch ein Rudiment. Nach im Sommer erfolgter Reparatur klingt sie wieder.
Von Thomas Berger


Wie lange genau sie außer Betrieb war? Das vermochte auf die Frage von Pfarrerin Karin Bertheau auch beim Gottesdienst am Sonntagnachmittag niemand zu sagen. Aber Petra Schreiber konnte sich zumindest erinnern, dass das Instrument bei ihrer Trauung 1989, also vor drei Jahrzehnten, noch erklungen sei. Nach einer „fachärztlichen Intensivbehandlung“ durch die Eberswalder Orgelwerkstatt geht es dem „Patienten“ auf der Empore der Hoppegartener Dorfkirche nun aber wieder gut. Wie gut, das stellte Martin Schulze eindrucksvoll bei den ausgewählten Stücken am Sonntag unter Beweis, die zusammengenommen gewissermaßen die gesamte klangliche Bandbreite des Instruments vorstellten.




Immerhin sind es nur drei der ursprünglich fünf Register, die heute noch vorhanden sind, wie Harry Sander von der Orgelwerkstatt erklärte. Die übrigen Pfeifen sind möglicherweise in Folge des Krieges verschwunden, mutmaßt er, genauere Erkenntnisse gibt es auch dazu nicht. Immerhin hat der Fachmann aber sogar konkrete Vermutungen, um welche Register es sich gehandelt haben könnte.


Belastbarer Fakt ist – bei der Hoppegartener Orgel handelt es sich um eine betagte Vertreterin ihrer Art, aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammend. Und von der damals durchaus renommierten Eberswalder Firma eingebaut, deren Dienste bis hinauf in die Uckermark und das angrenzende südliche Vorpommern sowie den Berliner Raum gefragt waren, wie Martin Schulze als historischen Verweis beisteuerte. Ein seit 1851 bestehendes Traditionsunternehmen.

Kirchenmusiker Schulze, in Frankfurt ansässig, ist vor allem als „Fahrradkantor“ vielen Menschen ein Begriff. Allerdings ist er auch der regionale Orgelsachverständige, war derjenige, der das Instrument zur ersten Schadenaufnahme in Augenschein nahm und kürzlich auch die Abnahme nach dem Sanierungseinsatz absolvierte. Die kleinste der momentan 189 Pfeifen des Instruments, bestehend aus Holz oder Orgelmetall, ist nur wenige Zentimeter, die größte zweieinhalb Meter lang, sagte er in seinen Ausführungen. Nachdem er in den 1980er-Jahren mal als Lehrling in Hoppegarten war und nur noch ein Rudiment vorfand, freue er sich heute selbst, wie gut die Orgel wieder erklinge.

Großen Anteil daran, dass dies möglich wurde, hatte die Jagdgenossenschaft, die mit ihrer Ankündigung einer Spende seinerzeit durch Sylvia Seefeld den Anstoß gab. Pfarrerin Karin Bertheau entschuldigte sich rückblickend für ihre etwas schroff-ablehnende erste Reaktion seinerzeit mit der Bemerkung, dass Hoppegarten doch sicher drängendere Probleme als dieses habe. Bald habe sie aber gemerkt, welchen Stellenwert der Wunsch einer wieder klingenden Orgel, auch zur musikalischen Verkündigung, im Ort hat.

Petra Schreiber nutzte die Gelegenheit, nicht nur den Jagdgenossen für deren wichtigen Grundstock am finanziellen Gesamtaufkommen zur Deckung der etwa 4200 Euro zu danken. Besonders hob sie Hans Becker hervor, der zudem die Initiative gestartet hatte, dem Nebengebäude auf der Kirchwiese hinten mit einem Dach einen kleinen Unterstand für Open-Air-Aktionen zu verschaffen. Siegbert Müller brachte sich da ebenfalls mit Ideen, Material und Einsatz ein, und auch Hans-Jürgen Wolf wurde in diesen Dankesreigen einbezogen.


Eingeweiht wurde der neue Unterstand von den Bläsern gleich im Anschluss an den Gottesdienst mit einigen Volksliedern. Und wie Petra Schreiber dieser Zeitung sagte, werde er auch am vierten Advent, wenn in Hoppegarten vorgezogen ein kleines Krippenspiel in Verbindung mit Grillen auf der Wiese stattfindet, zum Einsatz kommen können.

In ihrer Predigt an diesem drittletzten Sonntag des Kirchenjahres, ausgehend von einer Passage des Lukasevangeliums, ging Pfarrerin Bertheau auf die
Herausforderungen ein, die Aufforderung „Liebe deine Feinde“ auch in die menschliche Alltagspraxis umzusetzen. Zumindest auf ein respektvolles Miteinander ziele das ab. Und gerade angesichts aktueller Umstände vieler Konfrontationen sei es schon wichtig, überhaupt einander genau zuzuhören.



Neue Akustikanlage

Unsere Stadtpfarrkirche hat eine neue Akustikanlage!  Ein lang gehegter Wunsch unserer Gemeinde hat sich am  13. Oktober 2019 erfüllt. Alle Gottesdienstbesucher konnten jedes Wort und jeden Ton der Orgel klar und deutlich in der ersten wie in der letzten Reihe verstehen.
Die neue Lautsprecheranlage, 
wurde von der renommierten Firma Church & Sound aus Berlin eingerichtet, die unter anderem auch die Gedächtniskirche in Berlin akustisch ausgestattet hat. Es war für alle ein Erlebnis und für unsere Gemeinde ein Werkzeug zur Unterstützung künftiger kirchlicher und anderer Veranstaltungen.

 










Goldene Konfirmation Müncheberg

Am 19. Mai 2019 fand in der Stadtpfarrkirche Müncheberg die Jubelkonfirmation statt.

Die unten aufgeführten Bilder der Jubelkonfirmation 2019 in Müncheberg können Sie unter der am Bild angegebenen Nummer abrufen und unter der E-Mail-Adresse von Dr. Klaus Großmann: k.p.grossmann@online.de. 

Klicken Sie mit dem rechten Finger auf das Bild und Sie sehen die Großaufnahme.



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  60 Jahre Wiederaufbau Petruskirche Obersdorf




  

 

Unsere Homepage
www.kirche-müncheberger-land.de

Öffnen – lesen – blättern – informiert sein!

Seit September vorigen Jahres gibt es die Homepage unserer Kirchengemeinde. Sie bietet aktuelle Nachrichten und ein breites Spektrum an wichtigen Informationen, die mit dem nur aller drei Monate erscheinenden Gemeindebrief aus Zeit- oder Platzgründen nicht bereitgestellt werden können.
Nach der „Einführungszeit“ der Homepage im Einmannbetrieb soll die Bearbeiterkapazität erweitert werden. Es ist eine Mitstreiterin oder ein Mitstreiter gesucht! Das Alter spielt keine Rolle, vom Schüler bis zum Erwachsenen ist jeder willkommen.
Es sind keine EDV-Vorkenntnisse, wie etwa Programmieren oder computertechnische Fähigkeiten erforderlich!
Zusammen mit dem jetzigen Betreuer der Homepage soll eine Kapazität entwickelt werden, die den künftigen Betrieb und die Weiterentwicklung unserer Homepage absichert. Interessierte melden sich bitte unter der Email-Adresse
k.p.grossmann@online.de






Frauenkreis gegründet

 


Am 04.04.2018 kam der neue Frauenkreis in Obersdorf das erste Mal zusammen. Es gab ein interessantes und immer aktuelles Thema: "Können wir noch staunen?".

Man kann bei diesem Thema, wie man so schön sagt, ins "Philosophieren" kommen. Richtig, schon der alte Grieche  Aristoteles sieht im Staunen den Beginn des Philosophierens. 
Wir verwundern uns oft, wenn wir einer Erscheinung gegenüberstehen, man kann auch sagen, "wir staunen". Zum Beispiel im Winter, wenn wir einen zugefrohrenen See betrachten. Eine Erscheinung, die wir  bisher als Selbstverständlichkeit wahrgenommen haben. Plötzlich haben wir das Gefühl - "man spürt richtig den Frost". Wir sind überrascht, dass wir plötzlich bei diesem Anblick auf so eine Idee kommen. Wir staunen also.
Staunen ist also auch überrascht sein, verwundern, stutzig werden, aufmerksam werden.
Wie oft sagen unsere Kinder zu uns "Komm mal, guck mal!" Und dann merken wir, was staunen bedeutet. Für Kinder kein Problem über die Schöpfung Gottes zu staunen.
Vielleicht hat den Frauen nach ihrem Treffen das Thema zu einen Impuls verholfen.
Ein gelungener Start für den wir den Aktivisten dankbar sind.

Seit dem 2. Treffen des Frauenkreises, der sich nun "Offener Frauenkreis" nennt und über ein schlagkräftiges Logo verfügt, gibt es jetzt eine eigene Webseite in unserer Kirchengemeinde-Homepage. Sie ist zu finden unter dem Namen: "Offener Frauenkreis". Der Kreis will offen sein für gläubige Christinnen aber natürlich auch für jede Frau, die Interesse an der Teilnahme an diesem Kreis hat und nicht an eine Glaubensrichtung gebunden ist, alle sind herzlich willkommen!